Zeitzonen
Rechnen Sie Zeitstempel konsistent in eine Zone um, bevor Sie Tagesgrenzen bilden. Sonst fallen späte Abendmessungen in den Folgetag.
Intensive Längsschnittdaten fallen im Long-Format an: eine Zeile pro Messzeitpunkt, verknüpft über ein Pseudonym. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie den CSV-Export in R, SPSS und Excel korrekt einlesen und für Mehrebenenanalysen vorbereiten.
Der CSV-Export enthält pro Zeile einen Messzeitpunkt mit Studienplatz-Pseudonym, Zeitstempel und den Antworten. Verpasste Signale erscheinen nicht als Antwortzeile – prüfen Sie deshalb immer zusätzlich die Compliance-Kennzahlen, bevor Sie mit fehlenden Werten rechnen.
Mit readr::read_csv("export.csv") einlesen (UTF-8, Komma als Trennzeichen). Zeitstempel mit lubridate parsen, Personen-ID als Faktor setzen und Mehrebenenmodelle mit lme4::lmer(y ~ x + (1 | person)) rechnen.
Datei → Daten importieren → CSV-Daten. Achten Sie auf UTF-8, Komma als Feldtrennzeichen und Punkt als Dezimaltrennzeichen. Für Verlaufsmodelle nutzen Sie MIXED mit der Personen-ID als Subjektvariable; Long-Daten müssen dafür nicht umgeformt werden.
Nicht per Doppelklick öffnen, sondern über Daten → Aus Text/CSV mit Dateiursprung UTF-8 und Trennzeichen Komma importieren. Sonst zerlegt Excel Umlaute falsch oder wandelt Werte in Datumsangaben um.
Für Tagesmodelle aggregieren Sie pro Person und Studientag (Mittelwert oder Summe). Behalten Sie die Rohdaten im Long-Format immer unverändert und dokumentieren Sie jede Aggregation in Ihrem Skript.
Rechnen Sie Zeitstempel konsistent in eine Zone um, bevor Sie Tagesgrenzen bilden. Sonst fallen späte Abendmessungen in den Folgetag.
Für Analysen der Antwortmuster brauchen Sie das geplante Signalraster als Referenz – nicht nur die vorhandenen Antwortzeilen.
Freitextspalten enthalten Kommas und Zeilenumbrüche. Immer als CSV mit Quoting importieren und Freitexte vor der Weitergabe auf identifizierende Angaben prüfen.
Verarbeiten Sie den Export per Skript, nicht durch Klicks in Excel. So bleibt Ihre Auswertung nachvollziehbar und wiederholbar.
Als CSV im Long-Format mit UTF-8-Kodierung: eine Zeile pro Messzeitpunkt, verknüpft über das Pseudonym des Studienplatzes.
Für gemischte Modelle (MIXED) nicht – dort ist Long korrekt. Nur klassische Verfahren für Messwiederholungen wie GLM Repeated Measures verlangen Wide.
Er enthält keine Klarnamen, aber pseudonyme Kennungen und Zeitstempel. Behandeln Sie ihn als personenbezogenen Datensatz und speichern Sie ihn entsprechend geschützt.
Messzeitpunkte einer Person verknüpfen, ohne Klarnamen zu erheben.
Formel, Kennzahlen und praxisnahe Maßnahmen bei niedrigen Antwortquoten.
Rollen, Rechtsgrundlagen und was Sie als Forschende verantworten.
Signalplanung, Antwortfenster und Web-Push – so laufen wiederholte Alltagsmessungen in QueryMe.
Legen Sie eine Teststudie an, beantworten Sie ein paar Signale selbst und laden Sie den CSV-Export herunter.